Der Mann und sein Auto

Hallo und nochmals Willkommen auf dieser Webseite rund um den “Black-Knight-Rider” oder KITT-Iserlohn! Dem K.I.T.T.-Replika aus dem Märkischen Kreis in NRW.

Mein Name ist Timo Klemp und ich bin seit November 2020 Besitzer eines Pontiac Firebirds von 1989, der seit Januar 2021 zum K.I.T.T. Replika aus der Kultserie “Knight Rider” aus den 80ern umgebaut wird.

Das Auto ist außen bereits fertig und bekommt derzeit den Innenraum umgebaut. Den Umbauprozess habe ich auf dieser Webseite dokumentiert. Wenn es Neuigkeiten gibt, erfahrt ihr dies hier oder auf Facebook oder Instagram.

Hier im Bild stehe ich neben der TV-Ikone “Michael Knight”, gespielt von David Hasselhoff. Er war der “Pilot” und beste Freund von K.I.T.T. und ist natürlich bei jedem Event als Beifahrer dabei 😉

Ich möchte hier nun einmal etwas zu mir erzählen und warum ich mich für den Bau eines K.I.T.T. Replikas entschieden habe.

Außerdem wird hier der Werdegang meines Autos einmal in Kurzform beschrieben. Viel Spaß dabei!

 

Irgendwann zwischen 1997 und 2005…

Alles Begann eines Abends auf Super RTL. Früher lief dort ab 20:15 Uhr immer das “Cartoons Special”, welches ich Freitags immer schauen durfte. Freitags durften wir immer länger wach bleiben, weil Samstags natürlich keine Schule war.

Wie jeden Freitag schaute ich also im Schlafzimmer meiner Eltern über den kleinen Röhren-Fernseher Super RTL das Cartoons Special, welches immer gegen 21:15 zu Ende war. Und eines Abends war es dann soweit: Nach dem Cartoons Special lief die erste Folge Knight Rider.

Direkt fesselte mich die Serie, welche von nun an jeden Freitag ab 21:15 Uhr zu sehen war. Schnell entwickelte sich K.I.T.T. für mich zum “Held der Jugend”. Zusammen mit Michael Knight, gespielt von David Hasselhoff, jagten wir von nun an zusammen die Bösewichte der 80er.

Wer hat denn schon ein sprechendes und kugelsicheres Auto zu Hause, gefahren von einem “Frauenmagneten”? So begann der Traum…: Irgendwann will ich auch K.I.T.T. mal in echt sehen!!

Das Intro der Serie brannte sich auch förmlich ins Gedächnis ein und wurde auch für mich Kult.

 

Nach einigen Wochen war auf Super RTL dann erstmal Schluss mit Knight Rider und so langsam wurde man auch zu alt für “Cartoon Specials”. Es wurde nie vergessen aber wurde erstmal aus den Augen verloren, so vergingen dann die nächsten Jahre.

 

 

bis 2020

Ab und zu hat man Knight Rider mal im TV gesehen beim “durchzappen”, doch letztes Jahr hatte ich dann mal wieder Lust, alle 4 Staffeln Knight Rider in richtiger Reihenfolge zu schauen. Dank diverser Streaminganbieter, DVDs, usw. ist das heutzutage ja auch kein Problem mehr. Und so wurden dann die komplette Serie durchgeschaut und das Feuer (neu) entfacht.

Schon während des Schauens der Serie wurde mir durch Recherchen im Internet klar, dass es sich bei K.I.T.T. um einen Pontiac Firebird Trans AM der 3. Generation (Bj. 82-92) handelt und passende Basisfahrzeuge sogar für einen recht “günstigen” Preis zu haben sind. Auch die meisten K.I.T.T.-Typischen Teile kann man mittlerweile im Internet kaufen, aber mehr zu meinen Bezugsquellen findest du auf den anderen Unterseiten von KITT-Iserlohn.de!

So wurde dann auch auf diversen Kfz-Plattformen wie zB mobile.de nach den Autos (natürlich nur aus reinem Interesse) gesucht und die Lust, einen Firebird zu kaufen und nach und nach einen K.I.T.T. daraus zubauen, wurde immer größer. Der eigentliche Traum, einmal selber einen K.I.T.T. in echt zu sehen, entwickelte sich also schnell dazu, selber einen zu besitzen. Solch ein Auto habe ich bis Dato auch noch nirgendswo, außer im Fernsehen, mal gesehen. Selbst die Basisfahrzeuge sind also entsprechend selten und der Hintergedanke der Wertsteigerung stand natürlich auch im Raum. Aber: Es MUSSTE ein V8 sein. Wenn schon einen US-Oldtimer, dann auch richtig.

Im November 2020 wurde dann die Basis für meinen jetzigen K.I.T.T. durch Zufall gefunden. Durch den direkten Kontakt mit dem damaligen Besitzer haben keine Woche später mein Kollege und ich uns auf den Weg in den Süden Deutschlands gemacht, um den Roten Firebird zu besichtigen.

Nach einer Probefahrt, die übrigens sehr abenteuerlich war, da ich bis Dato noch kein Oldtimer gefahren bin, habe ich mich mit dem Besitzer über den Preis geeinigt. Keine Woche später haben wir das Auto dann auch schon abgeholt und ich habe ihn selber nach Hause gefahren.

Für die Besichtigung und Abholung sind mein Kollege und ich etwas über 2000km gefahren!

Nach einer anschließenden Vorstellung, ein paar Tage nach der Abholung, bei einer “Knight Rider Fangruppe” bei Facebook, dass ich aus meinem “neuen” Firebird einen K.I.T.T. bauen will, wurde ich auch in die “Heiligen Hallen der K.I.T.T.-Replika Besitzer” herzlich aufgenommen. Schnell wurden auch die ersten K.I.T.T.-Teile bestellt.

So wurde ich auch von jemandem, der meine Beitrag auf Facebook gelesen hat, angeschrieben. Er hat mir für die geplanten Umbauten seine Hilfe anboten, denn er selber hatte schon viel Erfahrungen mit den Basisfahrzeugen und vorallem auch mit K.I.T.T.-Umbauten, da er selber auch einen besitzt. Da ich selber keine große Ahnung von KFZ-Arbeiten hatte, und mir alles beibringen müsste, kam mir solch ein Angebot gerade recht. So haben wir uns dann im November mit meinem noch Roten Firebird getroffen und die Umbauten und Dinge, die so beachtet werden müssen, besprochen. Der Start des Außen-Umbaus war dann für Mitte Januar 2021 angesetzt.

Im Winter wurde der Wagen dann im originalen Zustand noch bei schönem Wetter bewegt und hat seinen letzten Winter als “normales” Auto verbracht.

Über die Zeit bis Januar wurden dann weitere K.I.T.T.-Teile bestellt, unter anderem auch die super seltenen Turbo-Cast Felgen mit den schwarzen Radkappen, die ein Hauptmerkmal für K.I.T.T. sind.

Das Foto zeigt den Wagen im Originalzustand von 1989. Fast zu schade zum Umbauen…

 

Januar-August 2021

Mitte Januar war es dann endlich soweit. Der Außen-Umbau sollte beginnen. Angefangen mit der Montage der ersten Teile, welche ich in der Zwischenzeit schon beschafft hatte, wie ihr das auch aus dem Tagebuch entnehmen könnt, wurde aus meinem Auto schnell ein “kunterbunter Mix”: Schwarze K.I.T.T.-Front, Rotes Chassis, Grüne (provisorische) Heckstoßstange, Schwarzer D80-Spoiler und die ganzen Löcher in der Karosserie wegen dem Spoiler-Paket. Den Umbau der einzelnen Teile kannst du, wie bereits erwähnt, oben aus dem Umbau-Tagebuch entnehmen, das wäre hier jetzt viel zu viel….

Im Mai 2021 kam das Auto schließlich für gute 2-3 Wochen einmal nach Hause, da in der Halle Platz benötigt wurde.

Aber für die letzten Finalen Umbauten ging es dann Anfang Juli schon weiter. Die letzten Teile wurden montiert (oder demontiert) und das Auto dann für die Lackierung, geplant für Anfang August, vorbereitet. Es musste alles geschliffen und der alte Lack entfernt werden.

Hier im Foto war die erste Lackschicht bereits entfernt.

Nach unzähligen Stunden der Lackiervorbereitungen ging es dann endlich in die Kabine für die schwarze Lackierung! Dadurch hatte der Wagen nun seine komplette Umwandlung in nur 8 Monaten hinter sich und war von nun an ein waschechtes K.I.T.T. Replika mit fertigem Exterieur!!

Damit konnte die Saison dann auch für mich noch beginnen und schnell waren auch die ersten Interessenten für Fotoshootings oder “zum Angucken” da.. das erste Shooting wurde auch keine Woche nach Fertigstellung gemacht. Auch die Presse (Lokale Zeitung und sogar die WDR Lokalzeit Südwestfalen) hat nicht lange auf sich warten lassen.

An diese ganze Aufmerksamkeit musste ich mich erstmal gewöhnen.

 

ab August 2021-2022

Eigentlich war geplant, den Innenausbau nicht vor 2022 zu starten, da ich den Wagen erstmal “genießen” wollte, wenn er endlich außen fertig ist. In dem Projekt stecken bis zur äußerlichen Fertigstellung auch schon mehr Euro, als ich damals eigentlich geplant hatte….Doch der Wunsch, auch den Innenraum fertig zu machen, wurde nicht nur aufgrund des sehr positiven Feedbacks und doch schlechten Wetters diesen Sommer immer größer, doch auch weil sich K.I.T.T. eben noch nicht vollkommen nach K.I.T.T. angefühlt hat.

So wurde dann noch im Augustt mit dem Bau des Dashboards, Neubeziehen der PMD-Sitze sowie weiteren Arbeiten im Innenraum begonnen, welche schon Anfang Oktober im Step 1 (Dashboard, Switchpod, Sitze und Gullwing-Lenkrad) erfolgreich abgeschlossen worden sind.

 

 

 

Für den Winter 2021 auf 2022 werden dann die Mittel und “Overhead-“Konsole zusammengebaut, aufbereitet und im Frühjahr bei den ersten Wärmenen Tagen dann in das Auto gebaut, da meine Garage für “Winter-Schraub-Arbeiten” leider zu klein ist.

Auch mit der eigentlich später geplanten Sprachsteuerung geht es derweil voran, aber das seht ihr ja wenn ihr meine Seite(n) verfolgt….

 

— Fortsetzung folgt 😉 —